
restaurant am stiftsberg
NECKARSULM
bauherr
International agierendes Handelsunternehmen
GENERALPLANUNG
SCOPE Architekten
PROJEKTSTEUERUNG
H&P Bauingenieure

Ein Restaurant, das weit über seine klassische Funktion hinausdenkt: Auf 15.600 m² verbindet der Campus eines international agierenden Handelsunternehmens Gastronomie, Gesundheit und Weiterbildung an einem Ort. Mit 1.240 Sitzplätzen und rund 4.300 Speisen täglich ist das Restaurant ein zentraler Social Spot. Im Fokus steht die ausgefeilte „Dining Journey“, die die Gäste durch sechs kulinarische Themenwelten führt – vom American Diner über die griechische Taverne und die Weinstube bis zur Jagdhütte und spanischen Tapasbar. TM Ausbau hat den anspruchsvollen Innenausbau nach dem Entwurf von SCOPE Architekten mit einem besonderen Gespür für Materialien, Proportionen und Raumwirkung umgesetzt. Sichtbeton, Terrazzo und Holz treffen auf kräftige Farbakzente und pastellige Nuancen als Eyecatcher. Ein exklusiver VIP-Bereich mit runden Banquettes und Fischgrätparkett für Vorstands- und Geschäftsmeetings runden das Konzept ab.

Fläche (Bruttogeschossfläche)
4.500 m²
Fertigstellung
2025
DECKENLANDSCHAFT MIT EIGENER DYNAMIK
Licht und Schatten zeichnen sich auf den unterschiedlichen Deckenflächen ab, während die abgestimmte Akustik eine angenehme Atmosphäre schafft. Von der großflächigen Lochdecke über die filigrane Lamellenstruktur bis zum geschwungenen Übergang an die Fassade greifen die einzelnen Elemente ineinander und machen die Decke zu einem prägenden Bestandteil der Innenarchitektur. Rund 2.500 m² Lochdecke bilden eine prägnante gestalterische Ebene im Raum, ergänzt durch 1.000 m² Rasterdecke und 2.000 m² Lamellendecke. Für eine ausgewogene Raumakustik sorgt zusätzlich 4.000 m² Akustikdeckendämmung mit schwarzem Vlies. TM Ausbau hat auch die Realisierung von 3.500 m² Trockenbauwänden, davon 800 m² in C3-Ausführung, übernommen. Der erhöhte Korrosionsschutz ist insbesondere für Bereiche mit erhöhter Feuchtigkeit und entsprechenden Anforderungen im gastronomischen Umfeld geeignet.
form folgt fuge
Technisches Know-how und handwerkliche Präzision erforderte der Übergang zwischen Lochdecke und geschwungener Fassade. Statt einer harten Verbindung folgt die Decke der organischen Linienführung des Gebäudes und wird durch eine fein ausgearbeitete Schattenfuge von der Fassade abgesetzt. Der schmale, bewusst platzierte Spalt erzeugt Tiefe und lässt die Decke optisch schweben. Gleichzeitig bringt er die geschwungene Fassadenform des Restaurants am Stiftsberg zur Geltung.
Bilder: © zooey braun / SCOPE Architekten











