Bei der Beratung geben wir neue Impulse hinsichtlich alternativer Ansätze zum nachhaltigen Bauen und definieren gemeinsam Nachhaltigkeitsziele für Ihr Projekt. Unser Team bezieht dabei verschiedene Themen mit ein:
Zirkuläres bauen erfolgreich umsetzen – von der Beratung bis zur Realisierung
Der Verbrauch von Ressourcen in der Baubranche ist enorm. Wir von TM Ausbau bieten Ihnen mit unseren Zirkularitätsfachplanungsleistungen Alternativen, die zum einen zur Schonung von natürlichen Ressourcen beitragen, zum anderen die Kreislaufwirtschaft fördern und die Treibhausgasemissionen reduzieren. Doch was ist zirkuläres Bauen? Neben unserem Schwerpunkt Bauen im Bestand, Revitalisierung und Sanierungen setzen wir hier auf Konzepte der Wiederverwendung, Naturmaterialien und Emissionssparmaßnahmen. Gerne beraten wir Sie auch zu Förderprogrammen und Gebäudezertifizierungen.
darum lohnt sich zirkuläres bauen mit tm ausbau

Wir realisieren Projekte, die heutige und zukünftige Anforderungen erfüllen – von regulatorischen Vorgaben wie CSRD bis hin zu ESG- und Zertifizierungsstandards. Durch zirkuläre Konzepte sichern Sie den langfristigen Werterhalt Ihrer Immobilie und minimieren Risiken bei späteren Anpassungen oder Rückbau. So bleiben Ihre Gebäude wirtschaftlich und marktfähig.

Für uns hat die materialeffiziente Planung, der Einsatz von nachhaltigen Baustoffen sowie die Wiederverwendung von vorhandenen Ressourcen höchste Priorität. Durch zirkuläres Bauen reduzieren wir Abfall, CO2-Emissionen und den Verbrauch neuer Rohstoffe erheblich. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern verbessert zusätzlich die ökologische Bilanz Ihres Projektes messbar.

Zirkuläres Bauen eröffnet zusätzliche Potenziale über die reine Funktion hinaus: geringere Lebenszyklus-Kosten, höhere Flexibilität und bessere Vermarktungschancen. Ihre Immobilie wird anpassungsfähig, rückbaubar und langfristig wirtschaftlicher. Dadurch ergibt sich ein echter Mehrwert – für Nutzer:innen, Investor:innen und die Umwelt.
zirkulär bauen: ZERTIFIZIERUNGEN, FÖRDERUNGEN & RE-USE-LÖSUNGEN
Wir beraten Sie zu steigenden rechtlichen Anforderungen, Green-Building-Zertifizierungen. EU-Taxonomie und Fördermöglichkeiten. Zudem bieten wir Ihnen:
- Ökobilanzierung / LCA
- Gebäuderessourcenpass (DGNB)
- Materialökologieprüfung
- Nachhaltige Baustelle
- Verwendung von Re-Use-Bauteilen durch Kooperation mit Concular inklusive Rückbaukonzept und Urban Mining
- Begleitung und Beratung zu Green-Building-Zertifizierungen (DGNB, LEED, QNG, BNB) und ESG-Verifikation zu EU-Taxonomie-Konformität
- Begrünungskonzepte für Dächer und Fassaden

zirkuläres bauen: unser leistungspaket für sie

Sie werden gut beraten
Bei der Beratung geben wir neue Impulse hinsichtlich alternativer Ansätze zum nachhaltigen Bauen und definieren gemeinsam Nachhaltigkeitsziele für Ihr Projekt. Dabei zieht unser Team folgende Aspekte mit ein:
- Einsparung von Grauen Emissionen
- Verwendung von zirkulären Produkten mit Schwerpunkt auf Cradle to Cradle
- Materialökologieprüfung / Eignung für Gebäudezertifizierungen
- Pre-Check für DGNB-Zertifizierungen
- ESG-Verifikation für EU-Taxonomie-Konformität

Planen Sie mit uns
Ihre angestrebten Nachhaltigkeitsziele setzen wir in Abstimmung mit Ihnen und zur Erreichung der gewünschten Nachhaltigkeitsstandards um. Dabei im Blick:
- Energieeffizienz und Minderung von Treibhausgasemissionen durch Ökobilanzierung und Variantenrechnung
- Ressourcenschonung durch Vermeidung von Abfällen und Verwendung von Re-Use-Bauteilen
- Zeit- und Kostenplanung durch den Einsatz von BIM
- Soziale Faktoren wie Inklusion und Gesundheit der Nutzer:innen
- Akustik und Beleuchtung unter Verwendung von natürlichen Materialien wie Wolle und Hanf sowie smarte Lichtsteuerung und Vermeidung von Lichtverschmutzung

Design & build ansatz
Mit unserer Expertise im Innenausbau entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen moderne Designs, die Funktionalität, Raumqualität und Umweltbewusstsein verbinden. So schaffen wir langlebige und inspirierende Bauwerke in Einklang mit Ressourcen und Emissionen.
- Verwendung von recycelten und regionalen Materialien wie Lehm, Holz und Stroh
- Schadstofffreie bzw. schadstoffarme Produkte für ein gesundes Raumklima
- Innovative Materialtechnologien mit Blick auf Demontage und Wiederverwendung (Gebäuderessourcenpass & Urban Mining Ansatz)
- Modularität und Flexibilität zur Verlängerung der Lebensdauer Ihrer Immobilie
- Gebäuderessourcenpass zur Dokumentation

bauen im bestand & revitalisierung
Beim nachhaltigen Bauen verfolgen wir einen zirkulären Ansatz, der jede Phase des Projektes integriert. Durch die Verwendung von schadstofffreien Produkten und zirkulären Techniken erreichen wir für Ihre Immobilie hohe ökologische, ökonomische und soziale Ziele.
- Energieeffiziente Gebäudehüllen und Minderung der Treibhausgasemissionen, insbesondere Graue Emissionen
- Biodiversitätssteigernde Maßnahmen
- Einbindung von naturnaher Gestaltung, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Resilienzstrategien als Anpassung an den Klimawandel
- Intelligente Haustechnik (TGA) mit smarten Lösungen
ZIRKULÄRE PLANUNG UND AUSBAU MIT TM AUSBAU
Wir bauen unser nachhaltiges Leistungsportfolio kontinuierlich aus und realisieren Projekte für Sie, die höchsten ökologischen und sozialen Standards entsprechen. Selbstverständlich mit Zertifizierungen nach führenden Nachhaltigkeitskriterien.
Unsere Reise in eine nachhaltige Zukunft beginnt jetzt. Wir wissen, dass noch viele Herausforderungen vor uns liegen. Packen wir es an und realisieren partnerschaftlich langlebige, wohngesunde und wertstabile Immobilien. Profitieren Sie von unserem Know-how für Green Buildings in allen Phasen:

Was bedeutet zirkuläres Bauen? Hier erfahren Sie mehr

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage

Dr. Andrea Kühn-Steven
Nachhaltigkeitsmanagerin, DGNB Consultant und ESG Managerin
FAQ: SIE HABEN FRAGEN? WIR ANTWORTEN!
Zirkuläres Bauen bedeutet, Gebäude so zu planen und zu errichten, dass Materialien wiederverwendet, repariert oder recycelt werden können. Ziel ist es, Ressourcen im Sinne der Kreislaufwirtschaft im Nutzungskreislauf zu halten, statt sie zu wegzuwerfen.
Kurz gesagt: Gebäude werden als Materiallager angesehen, nicht als Einwegprodukte.
Vorteile:
- Weniger Abfall
- Geringerer Ressourcenverbrauch
- Flexible Umnutzung von Gebäuden
- Langfristige Kosteneffizienz & Werterhalt
- Höhere Zukunftsfähigkeit
Zirkuläre Bauweisen bieten klare ökologische und wirtschaftliche Vorteile. Grundlage ist die Kreislaufwirtschaft, bei der Materialien möglichst lange im Nutzungskreislauf bleiben. So entsteht weniger Abfall und bei der richtigen Materialwahl auch weniger CO2-Emissionen. Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet, sind zirkulär geplante Gebäude wertstabiler und sparen Kosten.
Die LCA (Life Cycle Assessment) bzw. Ökobilanzierung bewertet die Umweltwirkungen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoffgewinnung über Bau und Nutzung bis zu Rückbau, Recycling und Wiederverwendung.
Im zirkulären Bauen unterstützt die LCA dabei, den tatsächlichen CO₂-Fußabdruck, Ressourcenverbrauch und die Kreislauffähigkeit eines Gebäudes messbar zu machen. Bewertet werden unter anderem graue Emissionen, Materialgesundheit, Lebensdauer, Recyclingpotenziale und Wiederverwendbarkeit von Bauteilen.
Designprinzipien für Rückbau und Wiederverwendung sind Planungsregeln, die Gebäude so gestalten, dass Bauteile einfach demontiert, wiederverwendet oder recycelt werden können. Ziel ist die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft im Sinne eines Urban Minings (anthropogenes Materiallager).
Wichtig hierbei ist:
- Design for Disassembly (rückbaufreundliche Konstruktion)
- Modulare Bauweise
- Möglichkeit der sortenreinen Materialtrennung
- Reversible Verbindungen (zum Beispiel schrauben statt kleben)
- Digitale Materialdokumentation (Materialpass)
Zirkuläres Bauen basiert auf dem Grundsatz, Gebäude und darin verbaute Materialien möglichst lange im Kreislauf zu halten. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, Abfall zu vermeiden und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Die wichtigsten Prinzipien sind:
- Erhalt statt Abriss: Bestehende Gebäude sollen möglichst erhalten, saniert und weitergenutzt werden, bevor neu gebaut wird.
- Wiederverwendung von Materialien: Bauteile und Baustoffe werden so eingesetzt, dass sie später erneut verwendet oder recycelt werden können.
- Rückbaubarkeit: Gebäude werden so geplant, dass sie sich am Ende ihrer Nutzung sortenrein zerlegen lassen – etwa durch geschraubte statt verklebter Verbindungen.
- Flexible Nutzung: Gebäude sollen anpassbar sein, damit sie über Jahrzehnte unterschiedlich genutzt werden können.
- Schadstoffarme Materialien: Verwendet werden gesunde, langlebige und recyclingfähige Baustoffe.
- Materialtransparenz: Durch Materialpässe wird dokumentiert, welche Baustoffe zum Einsatz kommen und wie sie später wieder genutzt werden können.
- Ressourceneffizienz: Der Materialeinsatz wird reduziert und möglichst regionale sowie nachwachsende Rohstoffe werden bevorzugt.
Per Definition versteht zum Beispiel die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) Zirkuläres Bauen als:
- lebenszyklusorientiertes,
- ressourcenschonendes,
- schadstoffarmes,
- rückbaubares
- und anpassungsfähiges Bauen.
Im Unterschied zu rein energetischen Ansätzen wird der gesamte Material- und Ressourcenkreislauf eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg — von der Rohstoffgewinnung bis zur Wiederverwendung.
Die zentralen Prinzipien zum zirkulären Bauen lassen sich auf sechs Kernideen verdichten:
- Vermeiden statt verschwenden
- Bestand erhalten statt neu bauen
- Materialien im Kreislauf halten
- Gebäude flexibel und langlebig planen
- Rückbau statt Abriss ermöglichen
- Ressourcen transparent dokumentieren
Quelle: DGNB
Nachhaltiges, zirkuläres Bauen setzt auf Produkte und Materialien, die langlebig, wiederverwendbar und recycelbar sind. Ziel ist es, Ressourcen im Sinne der Kreislaufwirtschaft möglichst lange im Nutzungskreislauf zu halten. Hierfür eignen sich langlebige, rückbaubare Produkte und recycelbare Materialien, die leicht ausgebaut, getrennt und erneut verwendet werden können.
Geeignete Produkte im Innenausbau:
- Modulare Trennwandsysteme
- Demontierbare Boden- und Deckensysteme
- Wiederverwendbare Türen und Glaswände
- Lösbare Verbindungssysteme (schrauben statt kleben)
Nachhaltige Materialien:
- Glas
- Lehm & Stroh (Trockenbau)
- Holz und Holzwerkstoffe (aus nachhaltiger Forstwirtschaft)
- Recycelter Stahl und Aluminium
- Recyclingbeton
- Natürliche Dämmstoffe (zum Beispiel Holzfaser, Zellulose, Hanf)
Zirkuläres Bauen kann im Rahmen der KfW-Förderung insbesondere über das QNG (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) unterstützt werden. Voraussetzung ist in der Regel eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsbewertung, zum Beispiel nach dem System der DGNB.
Gefördert werden unter anderem Gebäude, die ressourcenschonend geplant, rückbaubar konstruiert und über ihren gesamten Lebenszyklus optimiert sind. Dazu zählen beispielsweise der Einsatz recyclingfähiger Materialien, eine gute Ökobilanz (LCA), flexible Nutzungskonzepte sowie die Reduktion von CO₂-Emissionen und Primärrohstoffen.
Je nach Förderprogramm können dadurch attraktive Zuschüsse oder zinsvergünstigte Kredite für nachhaltige Neubauten und Sanierungen erreicht werden.






